Arbeitsweise
Du kommst als Selbstzahler*in zu mir. Das gibt dir mehr Flexibilität: Wir legen gemeinsam Ziele, Tempo und Umfang der Begleitung fest – transparent, verbindlich und passend zu deinem Alltag.
In unserer Zusammenarbeit stehst du als Mensch im Mittelpunkt. Du wirst gesehen, ernst genommen und in deiner Situation abgeholt. Ich arbeite mit klarer, authentischer Kommunikation und unterstütze dich dabei, deine Gedanken zu ordnen, Gefühle besser einzuordnen und deine körperlichen Signale (z.B. Anspannung, Atmung, Stressreaktionen) bewusster wahrzunehmen. Daraus entwickeln wir konkrete Schritte, die dich im Alltag entlasten.
Mir sind Vertrauen, Sicherheit und Feingefühl wichtig, damit du dich öffnen kannst – ohne Druck und in deinem Tempo. Ich arbeite lösungs- und ressourcenorientiert, beziehungs- und bedürfnisorientiert und mit einem Blick darauf, was dir praktisch hilft: im Umgang mit Belastungen, in Krisen und in deiner Alltagsbewältigung.
Meine Arbeit reflektiere ich regelmässig in Super- und Intervision mit anderen Fachpersonen, damit die Qualität hoch bleibt. Methodisch nutze ich verschiedene Ansätze – mit einem Schwerpunkt in der Transaktionsanalyse (TA).
Transaktionsanalyse – was ist das?
Transaktionsanalyse bezieht sich auf eine psychotherapeutische Methode, die darauf abzielt, menschliche Interaktionen und Kommunikationsmuster zu verstehen und zu verbessern. In der Transaktionsanalyse werden sogenannte Transaktionen als die grundlegenden Formen des kommunikativen Austauschs zwischen Menschen betrachtet.
Diese Transaktionen können verbal oder nonverbal sein und beinhalten sowohl bewusste als auch unbewusste Interaktionen. Im Rahmen der Transaktionsanalyse werden diese Interaktionen analysiert, um sowohl die persönlichen Muster als auch die Dynamik in zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und zu verändern.
Durch das Verständnis der Transaktionen können Menschen lernen, effektiver zu kommunizieren, konstruktive Beziehungen aufzubauen und ihr Verhalten bewusster zu steuern.
ICH-Zustände
Jeder Ich-Zustand vereint,
so wie Eric Berne es meint,
Fühlen, Denken und Verhalten,
bildet typische Gestalten,
die man leicht erkennen kann.
Schauen wir uns das mal an:
Im Eltern-Ich ist übernommen,
was ich als Kind schon hab bekommen
an Regeln, Normen oder Werten
von Eltern und Bezugsgefährten.
Im Kind-Ich speichere ich ab,
was ich von selbst entwickelt hab.
So wie ich’s damals hab gemacht,
mach ich’s auch heut noch unbedacht.
Dann gibt’s das Erwachsenen-Ich,
das ist das Wichtigste für mich,
hab ich’s mit Energie besetzt,
leb ich bewusst im Hier und Jetzt.
Doch manchmal gib es ‘ne Verschiebung,
man sieht nicht klar, das nennt man Trübung.
Rena Lewitz